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Im Mittelalter war die Stadt eine der größten in Deutschland. Weit größer als Leipzig. Ihren Reichtum verdankt sie dem Handel (Stapelrecht) sowie der Verarbeitung und dem Vertrieb von Waid, einer Blaufärbepflanze, die in ganz Europa begehrt war. Durch das Klima begünstigt wurde sie vor allem in den dörflichen Gegenden um Erfurt angebaut und trug reiche Ernte. (Auf dem Gelände der Cyriaksburg ist heute noch eine Waidmühle zu besichtigen.) Auf dem Waidanger - heute Anger - zum Kauf angeboten, sorgten die Erfurter Waidjunker für den Vertrieb.
Text und Bild:
Kleiner Erfurt-Führer, Faltblatt von Hannelore Reichenbach |